<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238</id><updated>2011-11-24T17:20:30.867+01:00</updated><category term='Strategie'/><category term='Regel 1'/><category term='Deutsche Bahn'/><category term='Banken'/><category term='Honorarberater'/><category term='Radfahren'/><category term='Ilse Aigner'/><category term='Silbergedenkmünze'/><category term='Deutsche Anlegermesse'/><category term='Geldanlage'/><category term='Krise'/><category term='Staatsschulden'/><category term='Geschenk'/><category term='Silber'/><category term='Versicherungen'/><category term='Honorarberatung'/><category term='13 kühne Regeln'/><category term='Bundespräsident'/><category term='Finanzberatung'/><category term='Resilienz'/><category term='BP'/><category term='Diät'/><category term='Köhler'/><title type='text'>Kuehn-sein</title><subtitle type='html'>Kühne Ansichten der Finanzwelt und darüber hinaus</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>20</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-5804738514473989516</id><published>2011-11-24T17:19:00.000+01:00</published><updated>2011-11-24T17:20:30.875+01:00</updated><title type='text'>Manchmal gewinnt man, wenn man verliert</title><content type='html'>Der heutige Blog hat so gar nichts mit Geld zu tun. Ich wollte Ihnen von einem Erlebnis unserer Familie erzählen.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Vor kurzem hatten unsere Jungs und mein Mann als deren Trainer ein Basketballspiel in ihrer Liga und verloren es knapp.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Das Spiel war von Anfang an recht emotional, da die Gegner in der Tabelle vor ihnen lagen, in der Jahrgangsklasse darunter aber im Vorjahr knapp geschlagen werden konnten. Relativ schnell zeigte sich, dass die anderen unserer Mannschaft an Größe – was im Basketball nicht unwesentlich ist – und auch an Schnelligkeit überlegen waren.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Trotzdem kämpften sich unsere Jungs nach der Halbzeit bis auf 4 Punkte, das entspricht nur zwei Körben, an die anderen heran. Hoffnung kam auf, Jubel auf den Bänken. Doch dann kam es zu einem Zusammenprall zwischen unserem mittleren Sohn und einem der Gegner, das Foul des anderen jedoch wurde nicht gesehen. Unser Sohn flog direkt vor mir durch die Luft und knallte mit dem Ellenbogen auf den Boden. Ich hatte ein Deja-vu. Der gleiche Junge hatte im Vorjahr in der gleichen Halle, ebenfalls direkt vor meiner Nase, Flori zu Boden gestoßen, damals war es die Nase, die blutete und glücklicherweise nicht gebrochen war. Das Foul wurde damals, im Gegensatz zu diesem Jahr, wenigstens geahndet.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Auch diesmal hatte Flori Glück, er wurde nicht ernsthaft verletzt. Aber natürlich weinte er. Sehr sympatisch war es zu sehen, wie alle Mannschaftskameraden ihn trösteten und auch mitweinten. Das Spiel ging dann in den letzten Minuten verloren.Weniger sympatisch war es zu sehen, dass ein Elternteil der anderen Eltern die Jungs als Heulsusen bezeichnete. Daraufhin kam es zu einem engagierten Wortwechsel, in dem man das Gefühl hatte, alle Eltern unserer Mannschaft waren nicht nur als Zuschauer, sondern wirklich innerlich dabei gewesen. Den Jungs konnte man an diesem Tag nur sagen – super gekämpft und super füreinander eingestanden.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Warum ich Ihnen das erzähle? Die Kinder haben mich beeindruckt. Das Verhalten empfand ich als eine echte Mannschaftsleistung. Und jeder hat aktzeptiert, dass die anderen am Ende besser waren, wenn auch mit deutlich rüpelhafter Spielweise. Der Schiedsrichter war diesmal nicht schuld ;-)&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Kinder haben gesehen, dass ihre Eltern beispringen, wenn andere Eltern Müll reden.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am Ende konnte man nur denken, dass es war wie im wirklichen Leben. Nicht immer fair, nicht immer nett. Wie gut, wenn unsere Kinder das im Rahmen vom Sport lernen können.   &lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-5804738514473989516?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/5804738514473989516/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/11/manchmal-gewinnt-man-wenn-man-verliert.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/5804738514473989516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/5804738514473989516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/11/manchmal-gewinnt-man-wenn-man-verliert.html' title='Manchmal gewinnt man, wenn man verliert'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-6186835823124128982</id><published>2011-11-04T20:03:00.000+01:00</published><updated>2011-11-04T20:04:08.326+01:00</updated><title type='text'>Kühns Woche – Die Griechen</title><content type='html'>Es gibt Wochen, die laufen gut und andere, die laufen weniger gut. Das war eine weniger gute Woche und das alles nur wegen den Griechen.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Montag morgen schrieb ich den Finanzcoach. Nach Monaten der Überbringung von schlechten Nachrichten gab es endlich mal wieder Positives zu vermerken. Dann kam Herr Papandreou mit seiner Volksabstimmungs-Ankündigung am frühen Abend und so saß ich am Feiertag dann wieder am Schreibtisch und verfasste einen deutlich vorsichtigeren Einleitungstext.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Daneben bereitete ich  mich auf die Talkshow zum Thema „Sparen in der Krise“ vor, die dann am Mittwoch kurz vor der Aufzeichnung abgesagt wurde. Themenänderung - wegen den Griechen. Super. Immerhin war ich noch nicht unterwegs gewesen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am Donnerstag morgen fuhr ich meine Kinder zum Basketballcamp   nach Rosenheim. Ich hörte einen interessanten Nachrichtenbeitrag zum Thema -  Sie denken es sich schon – Griechenland und der Euro. Ich war ziemlich vertieft, als es plötzlich einen grellen Blitz einer Radarfalle gab. Ich vermute, es wird teuer.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Zu meinem Vortrag gleich fahre ich auf Anraten meiner Kinder zur Sicherheit mit der S-Bahn.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mein Mann meinte gestern Abend, er würde mich nach dieser Woche morgen Abend zum Essen einladen – zu unserem Stamm-Griechen.....&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-6186835823124128982?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/6186835823124128982/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/11/kuhns-woche-die-griechen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6186835823124128982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6186835823124128982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/11/kuhns-woche-die-griechen.html' title='Kühns Woche – Die Griechen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-6954151656032190293</id><published>2011-10-11T20:24:00.002+02:00</published><updated>2011-10-11T20:31:11.101+02:00</updated><title type='text'>Das wahre Leben - Wege aus der Finanzkrise - Ein Beitrag im Kleinen</title><content type='html'>Kürzlich sagte ein Freund unserer Tochter (beides stolze Zweitklässler) zu seiner Mami: „Mama, ich gehe so gerne zur Silvi. Weißt Du, da ist das richtige Leben.“ Die Mutter fragt amüsiert, wieso denn da das richtige Leben sei. Er antwortet: „Mami, wenn wir da Räuber und Gendarm spielen, dann ist das wie im wahren Leben. Der große Bruder, der kann so ernst gucken und so grimmig sein – das ist das wahre Leben.“ &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Jetzt wissen Sie, wie es bei uns zugeht. Die Situation scheint mir zu der momentanen politischen Lage zu passen. Man scheint im wahren Leben angekommen zu sein. Der Tabubruch – die öffentliche Diskussion einer Pleite Griechenlands und der Probleme bei den Banken – ist vollzogen. Nicht mehr hinter vorgehaltener Hand oder durch vorwitzige Politiker kommt das Thema auf den Tisch, sondern direkt über Frau Merkel und Herrn Sarkozy.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Wird ja auch Zeit. Kein Privatmann kann Schulden machen, ohne Sicherheiten zu bieten. Niemand bekommt ein Darlehen, ohne dass er nachweisen kann, wann und wie er es zurückzahlt. Und wenn er nichts mehr hat, dann ist er pleite. So funktioniert das im wahren Leben.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Jeder Anleger wird mit Risikohinweisen und Verbraucherinformationen zugeschüttet – weil mehr Rendite bedeutet mehr Risiko. Dass das so ist, haben auch die Kläger gegen die Banken bzgl. der Lehmann-Zertifikate in den letzten Wochen gelernt. Wer Risiken eingeht, muss dafür geradestehen - vom BGH bestätigt. Völlig korrekt.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;So ist es mit Risiko und Rendite auch bei Staatsanleihen von den als unsicherer geltenden Ländern. Ja, das wissen auch die Banker. Lernen sie im Studium. Sie haben außerdem ein Risikocontrolling – direkt im Haus.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;All diese Gesetzmäßigkeiten und Regeln aus dem wahren Leben – wir sollten uns auf sie besinnen. Und dann sollten wir überlegen, auf welche Ideen man jetzt kommen könnte, um aus dem Schlamassel wieder herauszukommen. Fakt ist, es wird teuer. Jeder könnte mit anpacken, dann ist die Last für einen nicht so groß.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Was könnten wir einzelnen tun? Schauen wir mal, was mir so einfällt.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;1) Wir wären bereit, etwas von den  deutschen Schulden zu tilgen, wenn ich wüsste, mein Geld kommt auch  bei der Tilgung an und nicht in Griechenland, Portugal oder bei  einer staatlich geretteten Bank, die irgendwie dann doch Boni zahlt. Was könnten Unternehmer neben der  Steuerlast geben? Eine Idee: Dieses Jahr verzichten alle auf die  obligatorische Weihnachtspost. Wäre ein Anfang.&lt;br /&gt;Wie unsere  Großfamilie die 25.000 Euro aufbringen soll, die pro Kopf inklusive  Eurorettung an Schulden da sein werden, weiß ich allerdings noch  nicht. 125.000 Euro sind kein Pappenstiel und ich fühle mich auch  nicht für die Summe verantwortlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2) Ich wäre auch bereit, einen  halben Arbeitstag für unsere Staatsschulden zu spenden, wenn ich  nicht mehr ständig gegängelt würde. Dieses Jahr habe ich einmal  irgendwas bei der Umsatzsteuer nachgemeldet und 1,34 Euro zu wenig  gezahlt. Ich bekam ein Schreiben mit der Aufforderung 1,34 Euro +  3,5 Euro Mahngebühr o.ä. zu zahlen. Hallo, 1,34 Euro – 55 Cent  Porto? In Griechenland zahlen manche 7% und manche 15% Umsatzsteuer  und viele auch nix. Aber ich zahle 1,34 + 3,5 Euro, der Steuerzahler  55 Cent Porto. Also ich spende, wenn die Griechen auch Umsatzsteuer  zahlen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3) Kleine, innovative Ideen: Hey, es  muss nicht immer eine große Sache sein. Ich hatte mal  vorgeschlagen, dass man als Stadt den Rathaussaal mit toller  Multimediatechnik vermieten könnte und dem Stadtsäckel so helfen  könnte. Fand ich klasse, die Idee. Kann man aber meines Wissens immer noch nicht  mieten. Oder ein Liegestuhlmietservice mit ausrangierten Liegen (die  immer noch ordentlich sind, natürlich), um das von mir geliebte  Freibad zu unterstützen. Sicherlich fällt jedem etwas ein, der mit  wachen Blick durchs Leben geht. Aber bei uns ist ja alles immer  seeeehr kompliziert. Und das Geklüngel ist ja vielerorts nicht zu  übersehen. Würde sofort all meine Ideen irgendwo strukturiert  vortragen und mich vorbereiten. Bin überzeugt, da käme was bei  rum. Haben wir schon sicher wieder Geld im Werte eines halben  Arbeitstages generiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4) Gut, ich gebe es zu. Ich habe kein  Verständnis für Nichtstuer (die gesund sind), die sich das  Nichtstun von anderen bezahlen lassen. Wer vom Staat Geld bekommt,  könnte irgendwas dafür machen. Ich würde irgendetwas arbeiten, auch wenn es nicht meiner Ausbildung entspricht. In Grafing beobachtete ich kürzlich einen Herren, der  sammelte mit einer Zange Müll auf. Der würde vermutlich das  gleiche auf dem Konto haben, wenn er Hartz IV bekäme. Respekt vor  diesem Herren. Solche Menschen sind  mein Vorbild. Das sollten die  Vorbilder vieler sein. Dann würde unser Land deutlich weniger  Ausgaben im Sozialetat haben. Hätten wir wieder etwas gespart. Wenn  es irgendwen motivieren würde, irgendwas für die Gemeinschaft zu  tun, anstatt nur zu kassieren – ich wäre mit einem halben  Arbeitstag dabei, würde vorarbeiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;2 Arbeitstage in 4 Schritten. Es könnte eine gigantische Wirkung sein, wenn jeder 2 Arbeitstage für unser Land hätte. Aber nach unseren Regeln. Für die Tilgung der Staatsschulden und mit der Verpflichtung ausgeglichene Haushalte zu präsentieren.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Bis sich genügend andere finden, zahle ich meine Steuern mit Wut im Bauch. Ich gucke ziemlich ernst und grimmig, wenn ich meine vierteljährliche Steuervorauszahlung, die monatliche Umsatzsteuer, die vierteljährliche Gewerbesteuer, die jährliche Steuernachzahlung der Einkommenssteuer, die danach erhöhte Vorauszahlung der Einkommenssteuer, die jährliche Nachzahlung der Gewerbesteuer und die 1,34 Euro für einen vergessenen Beleg überweise. Das ist das wahre Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es grüßt Sie herzlich&lt;br /&gt;Ihre&lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-6954151656032190293?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/6954151656032190293/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/10/das-wahre-leben-wege-aus-der.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6954151656032190293'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6954151656032190293'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/10/das-wahre-leben-wege-aus-der.html' title='Das wahre Leben - Wege aus der Finanzkrise - Ein Beitrag im Kleinen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-120780238604828860</id><published>2011-09-29T09:13:00.002+02:00</published><updated>2011-09-29T09:16:00.832+02:00</updated><title type='text'>7 goldene Regeln für die nächsten Wochen</title><content type='html'>&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Seien Sie wachsam:&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;DAX-Tagesgewinne von über 5% machen  mich per se misstrauisch. Ja, das erfordert Lesen, Denken,  Diskutieren, Schlüsse ziehen.&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Handeln Sie ggf. schnell: Ich weiß  - Termine, Termine, Termine. Handeln Sie trotzdem, wenn Sie eine  Gefahr sehen.   &lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Handeln Sie besonnen: Panik ist  kein guter Ratgeber. Ihre Strategie muss stehen, bevor Panik  ausbricht.&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Denken Sie weiter: als Ihr Umfeld  und die Medien.&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Hören Sie nicht auf Verkäufer,  Schlauberger und Halbwisser: das ist immer gefährlich.   &lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Glauben Sie nicht an die, die  garantiert wissen, was kommt: Hellsehen ist keine Kernkompetenz von  Finanzberatern, Volkswirten, Politikern. Das ist aber noch nicht  überall angekommen.&lt;/p&gt;  &lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„Protect your Money“ oder  Schützen Sie Ihr Geld:  &lt;a href="http://www.youtube.com/user/StefanieKuehn#p/a/f/0/lqN3amj6AcE"&gt;http://www.youtube.com/user/StefanieKuehn#p/a/f/0/lqN3amj6AcE&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wie Sie das tun, das ist individuell  verschieden. Aber tun Sie es!&lt;/p&gt; &lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Und dann, wenn irgendwann ruhigere Zeiten kommen, dann legen Sie wieder so an, wie Sie es geplant haben und dann lassen Sie den Geldordner auch wieder länger zu. Sie widmen sich dann den großen strategischen Fragen und denken zurück an die Zeit, in der man nicht wusste, wie die Welt in einigen Wochen und Monaten aussehen würde.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;In jeder Krise gibt es auch Gewinner und es wird der Boden für neue Erfolge gelegt. Daher machen Sie sich doch auf die Suche nach Ihrem „Schritt voraus“.&lt;br /&gt;Herzliche Grüße   &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ihre Stefanie Kühn&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-120780238604828860?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/120780238604828860/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/09/7-goldene-regeln-fur-die-nachsten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/120780238604828860'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/120780238604828860'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/09/7-goldene-regeln-fur-die-nachsten.html' title='7 goldene Regeln für die nächsten Wochen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-9214182159738667506</id><published>2011-07-15T10:22:00.000+02:00</published><updated>2011-07-15T10:23:11.468+02:00</updated><title type='text'>Staatspleiten - oder „Ich nehme mich jetzt auch mal vom Markt“</title><content type='html'>Kommt Ihnen die ganze Diskussion um Staatsbankrotte, Euro-Krise und USA-Schuldengrenze auch italienisch vor? So könnte es aussehen, wenn der Bürger XY aus dem Staat Z erzählt, was in ihm und mit seinen privaten Finanzen gerade so vorgeht:&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„Auch wir stellen natürlich Überlegungen an, wie wir mit unserer privaten Verschuldung umgehen können. Zwangsweise, denn am 02.08.2011 haben wir unsere selbstgesteckte Schuldengrenze erreicht. Dann sind wir pleite, wenn wir die Grenze bis dahin nicht erhöht haben. Täglich diskutieren wir bis spät in die Nacht über eine Anhebung unserer Schuldengrenze. Sparen wollen wir nicht – drei Kinder - das geht einfach nicht. Die Schufa droht mit einer massiven Abwertung unseres ohnehin schon nicht ganz einwandfreien Ratings. Danach würden sich die Banken eventuell zurückziehen. Ganz schlecht.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Wir werden nächste Woche zu einem Krisengipfel mit unserer Bank gehen und darüber verhandeln, dass wir bis 2013 vom Markt genommen werden. Daneben benötigen wir wirklich dringend neue Kredite, denn von irgendwas muss unser Lebensstandard ja bezahlt werden. Wir überlegen auch, verstärkt Darlehen auf unsere Kinder aufzunehmen, die sind jung und können ja später gut verdienen. Einen Schuldenschnitt lehnen die Banken ab. Sie versuchen es jetzt wohl so zu drehen, dass wir auf dem Papier nicht ganz so pleite aussehen. Sie können unsere Kredite dann schlechter weiterverkaufen. Das führt wiederum dazu, dass einige unserer Freunde schon auf unseren Insolvenzantrag spekulieren.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Kürzlich ging unsere Telefonanlage bei einem Gewitter kaputt, also auch Naturereignisse bedrohen uns. Da können wir nun wirklich nichts für.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir haben natürlich noch ein bisschen Gold und ein Haus. Aber das einzusetzen, kommt nicht in Frage – das ist schließlich unser Notgroschen.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Schauen wir also erstmal, wozu wir die Banken und den Steuerzahler bewegen können....“&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Soweit Herr XY. Die Absurdität der derzeitigen Lage ist meines Erachtens kaum zu überbieten. Wohl dem, der seine Anlagen krisensicher aufgestellt hat.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Weitere Kommentare meinerseits zu diesem Thema finden Sie in Statements von mir in der &lt;b&gt;Süddeutschen Zeitung&lt;/b&gt; vom 14.7.11 (&lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/geld/finanzen-so-halten-sie-ihr-geld-in-der-krise-zusammen-1.1120091"&gt;http://www.sueddeutsche.de/geld/finanzen-so-halten-sie-ihr-geld-in-der-krise-zusammen-1.1120091&lt;/a&gt; ), am Montag im BR in &lt;b&gt;Geld und Lebe&lt;/b&gt;n (18.07.11, 21.15 Uhr) sowie am Dienstag in &lt;b&gt;PlusMinus&lt;/b&gt; in der ARD (19.07.11, 21.50 Uhr).&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Ihre Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-9214182159738667506?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/9214182159738667506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/07/staatspleiten-oder-ich-nehme-mich-jetzt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/9214182159738667506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/9214182159738667506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/07/staatspleiten-oder-ich-nehme-mich-jetzt.html' title='Staatspleiten - oder „Ich nehme mich jetzt auch mal vom Markt“'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-8833996891312265046</id><published>2011-07-08T13:52:00.001+02:00</published><updated>2011-07-08T14:02:42.953+02:00</updated><title type='text'>Zinseszinseffekt auf Bruttobasis - Über die Unsinnigkeit von Fondsgebundenen Lebensversicherungen</title><content type='html'>Zinseszins auf Bruttobasis - ein tolles Wortgerüst, finden Sie nicht? So gut, dass ich es mir kaum merken kann. Neulich las ich diesen Ausdruck als Verkaufsargument für eine fondsgebundene Lebensversicherung und mir fiel auf, dass dieser geniale Ausdruck die Beschreibung eines de facto falschen Verkaufsargumentes ist.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Worum geht es? Heutzutage zahlen Anleger auf Fondsanlagen Abgeltungsteuer, das heißt, von jedem verdienten Euro gehen 25% + Soli + ggf. Kirchensteuer ab. Natürlich wäre es schön, wenn beim Umschichten nicht jedes Mal die Steuer den Neuanlagebetrag mindern würde. Doch ist dieser Nachteil so groß, dass der Anleger lieber eine fondsgebundene Lebensversicherung als eine direkte Fondsanlage wählen sollte?&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Würde auf jegliche Umschichtung verzichtet, schneidet der direkt im Depot gehaltene Fonds auch unter Berücksichtigung der Abgeltungsteuer sehr viel besser ab. Bei einer Sparrate von 50 Euro ergibt sich über 30 Jahre ein Vorteil von 7.000 bis 8.000 Euro. Wo sind diese Tausende hin?&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Versicherung hat Abschlusskosten (ca. 4% der gesamten Beiträge) und sie hat laufende Kosten (ich sehe Angebote mit über 10% laufenden Kosten). Das zehrt an der Rendite. Erwirtschaftet der Fonds 6% im Durchschnitt, bleiben für den Anleger vielleicht 4,5%, wenn die Versicherung teuer ist, auch weniger. Klingt nicht nach viel, aber über 30 Jahre summiert sich das zu mehreren Tausend Euro. Ich nenne das jetzt mal „Zinseszinseffekt durch Kostenbasis“. Für diesen Vorteil, den die Direktanlage bietet, kann man dann auch schon mal umschichten.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Doch wie oft schichten Kunden selbst eine Lebensversicherung mit Fonds um? Nach meiner Erfahrung sind die Mandanten da recht zurückhaltend. Das liegt auch daran, dass eine Umschichtung ja nicht per Mouseklick funktioniert, sondern per Anschreiben. Damit ist der Ausführungstermin auch schon mal vom Bearbeitungsstand der zuständigen Sachbearbeiter abhängig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Manche Policen haben ein gemanagtes Portfolio. Hier erhoffen sich die Mandanten zu Recht, dass je nach Marktlage umgeschichtet wird. Die Erfahrung zeigt hier, dass allenfalls marginale Umschichtungen stattfinden (oft von einem Hausprodukt zum nächsten) und der Zinseszinseffekt auf Bruttobasis kaum Relevanz hat. Viele Policen aus der Zeit vor 2004 sind auch noch so stark im Minus, dass von Rendite sowieso noch nicht gesprochen wird, da hoffen alle zunächst auf das Wiedersehen der eingezahlten Beiträge.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Gibt es heutzutage also irgendeinen Grund, eine fondsgebundene Lebensversicherung abzuschließen? Ich finde keinen. Wer das Todesfallrisiko absichern möchte, ist mit einer Risikolebensversicherung gut und günstig bedient.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Zwar habe ich keine so tolle Wortschöpfung für meine Argumente, aber das macht vielleicht auch gar nicht so viel aus.  Nehmen Sie Ihr Geld selbst in die Hand, schließen Sie einen Fondssparplan ab, kümmern Sie sich!&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eine ganz konkrete Anleitung zum „do-it-yourself“ finden Sie beispielsweise in meinem Buch „Leben ohne Bankberater“ (&lt;a href="http://www.blogger.com/www.kuehn-sein.com"&gt;www.kuehn-sein.com&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Oder um es mit Heinrich Böll zu sagen: &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„Freiheit wird nie geschenkt, immer nur gewonnen“&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ihre Stefanie Kühn&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-8833996891312265046?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/8833996891312265046/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/07/zinseszinseffekt-auf-bruttobasis-uber.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/8833996891312265046'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/8833996891312265046'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/07/zinseszinseffekt-auf-bruttobasis-uber.html' title='Zinseszinseffekt auf Bruttobasis - Über die Unsinnigkeit von Fondsgebundenen Lebensversicherungen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-7170580549138858206</id><published>2011-05-11T15:05:00.001+02:00</published><updated>2011-05-11T15:12:52.528+02:00</updated><title type='text'>Willkommen in der Realität – eine Beispielgeschichte zum Thema netter Umgang an deutschen Schulen</title><content type='html'>Ja, das muss ich jetzt sofort schreiben. Gestern bekamen wir einen Anruf, wir sollten unseren Sohn von der Schule abholen, es ginge ihm nicht gut. Klar, da fahren wir sofort los. Glücklicherweise war es nichts lebensbedrohliches. Soweit so gut.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Die Schule hatte allerdings schon eine Weile versucht, uns zu erreichen. Was haben wir gemacht? Ferngesehen, geratscht oder gar gefrühstückt? Nein. Wir arbeiteten. Mein Mann war außer Haus und ich hatte direkt hintereinander zwei längere Telefonate. Wie Sie wissen, verdienen wir damit all das Geld um unser Leben und mit den Steuern auch das von Lehrern, Polizisten und anderen sinnvollen und auch weniger sinnvollen Gemeinwohl-Dingen zu zahlen. Soweit,  so normal. Jedenfalls für uns. Ich unterbreche keine Telefonate, wenn ein anderer Apparat klingelt, denn meine Mandanten haben das Recht auf eine 100%ige Aufmerksamkeit. Das ist meine Einstellung. Ist mein Telefonat beendet, höre ich den Anrufbeantworter ab.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Was passierte in der Schule: Dort saß ein Kind, dass sich übergeben musste, im Sekretariat – gut sichtbar für jedermann. Das ist natürlich unschön, gerade wenn die Schuleinschreibung für die 5.-Klässler ist, und viele Menschen ein und aus gehen. Aber die Schule hat ja noch andere Räume und einen Pausenhof, Schulsanitäter, Lehrer, die gerade keine Klasse haben....&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Allein über diesen Punkt kann man reden. Wie fühlt sich ein Kind, dass vorne im Sekretariat sitzen muss und sich übergibt, wenn ständig Leute an ihm vorbeigehen – besch....&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Undbedingt sprechen muss man über diesen Punkt: Wir Eltern wurden sowohl auf dem Anrufbeantwortert als auch zweimal persönlich angeraunzt, dass wir binnen einer Stunde das Kind hätten abholen müssen (was nach unserer Meinung bei dem ersten Anruf 10.00 Uhr (Aufzeichnung Apparat) und kurz vor 11.00 Uhr Schulankunft sowieso gegeben war) und wir immer erreichbar sein müssten. Und unsere Nachbarn, die auch angerufen würden, die müssten sonst erreichbar sein.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Sorry, wir müssen arbeiten, unsere Nachbarn melden sich nicht bei uns ab, wenn sie nicht zu Hause sind, sich engagierende Omas und Opas haben wir nicht. Willkommen in der Realität.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;Dazu kommt: Der Ton macht die Musik. Da ich heute am Folgetag beim Abmelden des noch immer kranken Kindes erneut angegangen wurde, war es auch kein Versehen. Ich habe nochmal erläutert, dass wir natürlich arbeiteten und unsere Nachbarn wirklich nur für echte Notfälle da seien. Doch kurz - da wollte jemand unfreundlich sein. Die Sekretärin hat mir also heute gesagt, dass mich die Schulleitung ja mal anrufen könnte, denn es hätte sich noch nie eine Mutter beschwert, dass das so sein muss. Fein, habe ich geantwortet.&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Was ich mich bei diesen Begegnungen der dritten Art frage, ist folgendes:&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;a) Warum kann man sowas nicht anders regeln? Idee: Kind mit Eimer wartet mit sowieso draußen rauchenden Lehrern im Pausenhof. Frische Luft bei schönem Wetter ist bei Übelkeit meist recht hilfreich.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;b) Warum spricht man nicht auf Augenhöhe und freundlich? Ich spreche mit meinen Mandanten auch auf Augenhöhe. Hätte die Sekretärin gesagt, es sei ihnen ganz unangenehm, sie könnten sich nicht richtig kümmern, die Schuleinschreibung verursacht Chaos, hätte ich sicherlich gesagt „Das tut mir leid“. Hätte es allerdings nicht ändern können und das unter a) gesagte steht weiter im Raum.&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;c) Warum spricht man nicht mit Respekt? Hätte man auch sagen können „Es tut uns leid, Ihr Sohn ist krank. Wir dürfen ihn nicht alleine nach Hause gehen lassen, können Sie ihn bitte abholen, sobald es geht?“.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ja, die Freundlichkeit – nach der Geschichte mit der Deutschen Bahn ein weiteres aktuelles Beispiel. Was muss ich auch immer Wiederworte geben.....&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Und weil's so schön ist, noch eine Anekdote aus selbigem Sekretariat, dessen Ruf unserem Eintritt in diese Schule übrigens schon vorausgeeilt war. Unser Sohn, neu an der Schule, sollte dort etwas abholen oder abgeben. Las an der Tür das Schild „Bitte anklopfen“. Klopfte und wartete, klopfte und wartete. Nichts. Irgendwann steckte er den Kopf rein und da raunzte es „Brauchst du 'nen Türöffner?“.  &lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich sagte meinem Sohn, dass er bei solchen Antworten ruhig auch etwas sagen darf. Das muss sich auch kein Kind gefallen lassen.&lt;/p&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Viele Grüße&lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;br /&gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-7170580549138858206?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/7170580549138858206/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/05/willkommen-in-der-realitat-eine.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/7170580549138858206'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/7170580549138858206'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/05/willkommen-in-der-realitat-eine.html' title='Willkommen in der Realität – eine Beispielgeschichte zum Thema netter Umgang an deutschen Schulen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-6786083928865622003</id><published>2011-05-09T08:37:00.003+02:00</published><updated>2011-05-09T08:43:26.565+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutsche Bahn'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberatung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Deutsche Anlegermesse'/><title type='text'>Manches geht einfach nicht – die Bahn und ihr Umgang mit Reisenden</title><content type='html'>Am Samstag war ich mit zwei meiner Kinder in Frankfurt zum „&lt;a href="http://www.deutsche-anlegermesse.de/"&gt;Forum Finanzen für Frauen“&lt;/a&gt; auf der Deutschen Anlegermesse. In Nürnberg stiegen fünf junge Mädchen zu, nach Sprache osteuropäischer Herkunft. Sie sahen aus, wie Mädels um die 20 eben aussehen, wenn sie einen Ausflug machen, fröhliches Geplaudere und Gelächter, ein bisserl aufgebrezelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kurz nach der Abfahrt kam eine Schaffnerin und sagte „Die Zugestiegenen bitte die Fahrscheine“ und die Mädchen reichten ein Ticket. Ich glaube, ich habe aufgrund der herrischen Stimme schon hochgeblickt und beobachtete die Szene. Die Schaffnerin sah auf den Fahrschein und raunzte „Der Fahrschein gilt nicht, sie müssen nachzahlen“. Auch mein Sohn, der dem ganzen bis dahin den Rücken zugewandt saß und las, zuckte ob des Tones zusammen und drehte sich um. „Sie müssen auch leeeeeesen, was da steht!“ ging es weiter. Eines der Mädchen, später stellte sich heraus, es waren alles Schwestern, erklärte der Schaffnerin ein bisschen aufgeregt, aber auch verblüfft, dass sie am Schalter nach einem Gruppenticket gefragt hätten und das Bayernticket verkauft bekommen hätten. Dann hätten sie gefragt, wo denn der Zug nach München fahren würde und es hieß „Gleis Neun“. Das war der ICE. Man hätte jetzt wissen müssen, dass ICEs beim Bayernticket nicht zu den erlaubten Zügen zählten. Wussten die Mädchen aber nicht. Kann ich verstehen – ich habe ja schon in meiner Sprache Probleme, die Tarifwelt zu verstehen. „Egal, Sie müssen das eben leeeeesen und jetzt müssen Sie nachzahlen – zwei Tickets“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut, sowas kommt vor, dass man nicht den richtigen Fahrschein hat. Ich selbst saß schon mal in einem zuschlagspflichtigen Zug und hatte nicht kapiert, dass ich ein Zusatzticket gebraucht hätte. Ich bin auch schon mal hochschwanger ob meines Fahrrades zu einer Nachzahlung verdonnert worden. Habe ich jedesmal wirklich nicht gewusst. Soll vorkommen, bei all den Tarifen, die es gibt. Eine Freundin erzählte gestern, sie ist sogar mal bis Venedig mit Zügen gekommen, die sie gar nicht gebucht hatte, weil sie den eigentlichen Zug verpasst hatten und die Schaffner alle nett waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Diese war nicht nett. Meine Kinder und ich sahen uns die Diskussion einige Minuten verständnislos an. Dann wurde es Zeit, sich einzumischen. Ich fragte die Dame, ob sie nicht wenigstens freundlich mit den Mädchen sprechen könnte, man sehe doch, dass sie es einfach nicht gewusst hätten. Und ob sie vielleicht mal sagen könnte, was denn zu zahlen sei. Da wurde ich dann angeraunzt, was ich mich denn einmischte. Sagte ich, dass ich mich schäme, wenn meine Landleute so mit Ausländern redeten und man so überhaupt nicht mit Kunden spricht und die Erläuterungen der jungen Mädchen ja auch schlüssig seien. Die Schaffnerin erklärte darauf „drei mal 55 Euro“. Die Mädchen sagten zu Recht, dass sie doch zuerst „zwei Tickets“ gesagt hätte. Da sagte die Schaffnerin „Nein, jetzt sind es fünf, das andere wäre Kulanz gewesen, das wäre jetzt vorbei“. Inzwischen kam ein Kollege hinzu – nur marginal freundlicher, immerhin sagte er, sie könnten sich später beim Kundenservice beschweren. Die Mädchen erklärten, dass sie das nicht einfach zahlen, schließlich wären sie am Schalter gewesen und sie hätten alles erfragt, sie könnten das doch nicht wissen und sie hätten auf diesen Ausflug so gespart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist doch klar – wer hat mit 20 Jahren in einem fremden Land denn schon viel Geld? Und 55 Euro pro Person war vermutlich das Taschengeld für diesen besonderen Abend. Kurz, sie zahlten nicht. Die Polizei nahm die Damen in München in Empfang. Ich habe dem Polizisten meine Version der Geschichte aufgedrängt, mich als Zeuge benannt. Habe ihn gefragt, was es kosten würde, wenn ich alles begleiche, und man das ganze gleich löst. Das hätte aber zu dem Zeitpunkt schon 100 Euro pro Person gekostet und ging schon längst nicht mehr.  Ich habe mich geärgert, hätte ich doch sofort einfach die zwei Tickets gezahlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine Frage – die Bahn ist hier vermutlich im Recht. Aber - die Mädchen haben keinem einen Platz weggenommen, der ICE war fast leer. Die Karte war von einem Schalter, sie haben also wirklich mit jemandem von der Bahn gesprochen. Kann man dann nicht mal fünfe gerade sein lassen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sommerliche Grüße&lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-6786083928865622003?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/6786083928865622003/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/05/manches-geht-einfach-nicht-die-bahn-und.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6786083928865622003'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6786083928865622003'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/05/manches-geht-einfach-nicht-die-bahn-und.html' title='Manches geht einfach nicht – die Bahn und ihr Umgang mit Reisenden'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-9214588551884047560</id><published>2011-04-04T19:12:00.001+02:00</published><updated>2011-04-04T19:17:09.838+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberatung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Finanzberatung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Ilse Aigner'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberater'/><title type='text'>Ein offener Brief an Frau Aigner und an Sie, liebe Blog-Leser: Warum wir endlich eine Stärkung der Honorarberatung brauchen</title><content type='html'>Sehr geehrte Frau Bundesministerin Aigner, sehr geehrte Leser,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute las ich im Handelsblatt, dass Sie, Frau Aigner, finden, dass die Flut der komplexen Finanzprodukte zu groß sei.&lt;br /&gt;Ja, ich finde auch, es gibt eine Fülle von Produkten in der Finanzwelt und ja, ich halte auch viele für überflüssig. Das ist Ihnen, meinen regelmäßige Leser, ja bekannt. Aber lassen wir doch die Produkte mal Produkte sein. Würde keiner sie an Anleger „verkloppen“, wenn sie ungeeignet sind, dann würde sich die Fülle der Produkte von selbst regulieren. Es würden die Produkte bleiben, die von guten Beratern und aufgeklärten Anlegern nachgefragt würden. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich halte mich persönlich für eine aufgeklärte Anlegerin, die ab und zu mal ein bisschen spekuliert. Wenn ich der Meinung bin, ich möchte mit einem 3-fach Hebel auf einen fallenden DAX spekulieren, weiß ich genau, was passieren kann. Wenn ich falsch liege, ist mein Geld weg. Ohne Produkte wie Mini-Shorts und Mini-Longs könnte ich meine Meinung gar nicht in Produkte fassen. Gut, dass es sie gibt, Frau Aigner.  Das Produkt mag kompliziert sein, aber ich kann damit umgehen. Das hohe Verlustrisiko, das Sie, Frau Aigner, kritisieren, schreckt mich nicht, weil meine Investitionssumme meinen Möglichkeiten angepasst ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Vorschlag wäre ein ganz anderer: Würden Kunden ehrlich beraten, und die Beratung auch entlohnt werden, dann würden viele Berater wohl niemals zu Empfehlungen von komplizierten Wenn-Dann-Falls-Obwohl-Zertifikaten greifen. Sie würden gut beraten, dabei verdienen, und sicher sein, dass der Mandant wieder kommt, wenn es eine neue Frage gibt. Würde darauf verzichtet, Depots systematisch zu drehen, um Geschäft zu generieren, weil gerade die Summe X von einem Zertifikat oder Fonds untergebracht werden muss, würden Anleger Vertrauen zum Berater aufbauen können.  Würden Berater lange Zeit am selben Platz beraten, könnten sie zeigen, dass sich faire Beratung auch in Geschäft umsetzt. Nach meiner über 10-jährigen Erfahrung sind die meisten Anleger  bereit zu zahlen, aber sie sind nicht – mehr - bereit, sich für dumm verkaufen zu lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Problem, liebe Frau Aigner, sind nicht die Produkte, es sind die Berater und deren Chefs, die Fehlanreize durch Provisionen, die Verkaufstrainer, die lehren, wie man Einwände wegwischt, die mangelnde Geldbildung in der Bevölkerung, die Gier der Anleger. Kurz – es ist in den letzten Jahrzehnten irgendwas schiefgelaufen und die Produkte sind nur das Symptom. Es wäre wünschenswert, wenn die Ursachen bekämpft würden. Wenn gute Beratung etwas zählen würde, statt erfolgreiche Lobbyarbeit. Wenn hochrangige Politiker den Anstand hätten, sich von dubiosen Unternehmen mit dubiosen Verkaufsmaschen zu distanzieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wundere mich immer wieder, wie Sie und Ihre Kollegen, sehr geehrte Frau Aigner, im Jahr drei nach der Finanzmarktkrise immer noch keine Regelung, keine Stärkung für Honorarberater schaffen konnten. Ich kenne all die Diskussionen zwischen den Ministerien, sofern sie nach draußen dringen. Ich habe Ihr Ministerium mit Ihrem Staatssekretär besucht, diskutiert, an alle Parteien geschrieben. Die einzelnen Personen schienen meistens zu verstehen. Aber wenn ich solche Artikel lese, bezweifle ich, dass sich jemals etwas ändern wird. Selbstverständlich würde ich gerne jederzeit persönlich mit Ihnen, Frau Aigner, sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn man Mandanten nur auf Zeithonorar berät, hat man nur eine Chance im Markt. Man muss ehrlich, anständig, pünktlich und zuverlässig sein. Die Mandanten müssen merken, dass man kein Interesse hat, irgendwas zu verkaufen. Sie müssen sicher sein, dass die Zeiten korrekt notiert werden. Natürlich müssen Honorarberater gut gebildet sein und querdenken können. Leistet man das alles nicht, kommen die Mandanten sicher nicht wieder. Honorarberater hätten die beste Chance Anlegerdepots in ruhigere Fahrwasser zu bringen, von der x-ten Lebensversicherung abzuraten und die Menschen zu motivieren, sich selbst mehr zu kümmern. Ich glaube, Honorarberater könnten immense Schäden verhindern. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und noch etwas, sehr geehrte Frau Aigner: Ich verstehe nicht, warum man Kosten für die Putzfrau und Handwerker von der Steuer absetzen kann, aber keine Honorare für Finanzberater. Sind Honorarberater weniger wert und weniger wichtig? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verstehe so vieles nicht in unserem Land. Das ist schade. Ich werde im nächsten Blog mal alles aufschreiben, was ich nicht verstehe. Vielleicht können Sie, liebe Leser, mir weiterhelfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühlingshafte Grüße&lt;br /&gt;Ihre Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-9214588551884047560?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/9214588551884047560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/04/ein-offener-brief-frau-aigner-und-sie.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/9214588551884047560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/9214588551884047560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/04/ein-offener-brief-frau-aigner-und-sie.html' title='Ein offener Brief an Frau Aigner und an Sie, liebe Blog-Leser: Warum wir endlich eine Stärkung der Honorarberatung brauchen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-639375876146425630</id><published>2011-03-22T15:49:00.005+01:00</published><updated>2011-03-22T15:54:52.171+01:00</updated><title type='text'>Die Welt hält inne – Anlegen zwischen Eurokrise, Fukoshima und Libyen</title><content type='html'>Die Ereignisse seit dem 11. März 2011 haben die Welt verändert. Nun gibt es seit dem Wochenende endlich ein paar Hoffnungszeichen – und wenig Zweifel, dass die Japaner mit ihrer ruhigen Art das Land wieder rasch aufbauen, wenn der Super-Gau ausbleibt. Letzte Woche fühlte ich mich sehr stark an den Film Armageddon erinnert – nur das es diesmal kein Film war. Zwischen Nachrichtenticker und Börsenkursen haben wir fast rund um die Uhr mit Mandanten telefoniert. Doch seit dem Wochenende ist es Zeit nach vorne zu schauen. Ein paar Gedanken zu den Märkten und Entwicklungen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1)Es gibt im Leben einige Situationen, die rechtfertigen &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;radikale Maßnahmen&lt;/span&gt; bei den eigenen Anlagen. Nach meiner mehr als 10-jährigen Beratungserfahrung zählen zu diesen Ereignissen der 11. September, die Euro-Krise im September/Oktober 2008 und Fukoshima. Eine neutrale Aktienposition (entweder durch Verkäufe oder durch Short-Absicherungen) macht einen unabhängig vom Ausgang der Ereignisse.&lt;br /&gt;2)Bleibt der &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Super-Gau&lt;/span&gt; aus, wozu wir seit dem Wochenende ja Grund zur Hoffnung haben, wird sich eventuell die „Erleichterungsrally“ fortsetzen. &lt;br /&gt;3)Quergeschossen wird derzeit im wahrsten Sinne des Wortes von dem Krieg in &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Libyen&lt;/span&gt;. Die Auswirkungen auf die Börse sind für mich derzeit offen – eingepreist ist dieses Risiko m.E. noch nicht. &lt;br /&gt;4)Die Euro-Krise ist zuletzt nachrichtentechnisch fast untergegangen. Der vergrößerte &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Rettungsschir&lt;/span&gt;m brachte an der Börse einen Jubeltag mit, aber ist das nicht eigentlich ein Grund zur Sorge? Irgendwer muss das alles irgendwann ja mal bezahlen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser März wird so oder so langfristige Veränderungen mit sich bringen. Kurz vor Fukoshima nahm ich an einer sehr interessanten Diskussionrunde zum Thema Nachhaltiges Investieren der &lt;a href="http://www.munichmanagementlounge.de/index.html"&gt;Munich Management Lounge&lt;/a&gt;  teil. Dort sprach u.a. Dr. Walter Reitler,  Eon-Aufsichtsrat. Er sagte sehr einprägsam, dass Eon genau soviel Strom produziert, wie nachgefragt wird. Wenn alle grünen Strom nachfragen würden, dann würde auch Eon sich darauf einstellen, schließlich wolle das Unternehmen verdienen. Genau das passiert offenbar gerade. Die Ökostromanbieter verzeichnen offenbar rege Nachfrage. Bleibt allerdings abzuwarten, was passiert, wenn die Windräder direkt vo der eigenen Tür gebaut werden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was bedeutet das für die Vermögensanlagen?&lt;br /&gt;Mir fällt auf, dass die „Ausschläge“ an den Märkten in den letzten Jahren häufiger werden – darauf sollte man reagieren. Die Existenz der Schwarzen Schwäne (dieser Ausdruck steht nach dem Buch von Nassim Nicholas Taleb für den Eintritt höchst unwahrscheinlicher Ereignisse) sollte man nicht leugnen. Alle Geldanlagen könnten einen persönlichen Stresstest der Extremsituationen durchlaufen und das Anlagekonzept könnte neu justiert werden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frühlingshafte Grüße&lt;br /&gt;Ihre Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-639375876146425630?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/639375876146425630/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/03/die-welt-halt-inne-anlegen-zwischen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/639375876146425630'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/639375876146425630'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/03/die-welt-halt-inne-anlegen-zwischen.html' title='Die Welt hält inne – Anlegen zwischen Eurokrise, Fukoshima und Libyen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-4454554432288163562</id><published>2011-02-24T10:18:00.003+01:00</published><updated>2011-02-24T10:24:33.717+01:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Für die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Okay -  ich muss was zum der Sache mit der Doktorarbeit von Herrn Freiherr zu Guttenberg sagen. Wollte ich eigentlich nicht, aber das kann ich nicht ignorieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich las eben über den Facebook-Link der „Heute“-Sendung folgenden Satz von Frau Merkel. Ich zitiere:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Universität Bayreuth folge mit dieser Entscheidung der Einschätzung des Ministers, sagte Merkel in Freiburg bei einer Veranstaltung der Stiftung Ordnungspolitik.“(1)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welche Einschätzung des Ministers? Sollte der Gute denn nicht wissen, ob er abgeschrieben hat oder nicht? Was gibt es da einzuschätzen? Liebe Frau Merkel, ein „das war ein logischer und willkommener Schritt der Uni Bayreuth“(2) hätte es auch getan. Kann man nur hoffen, dass Heute hier die Kanzlerin falsch zitiert hat ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und übrigens – da führt die „Basis“ eine Facebook Seite &lt;a href="http://www.facebook.com/sebastian.grebe?ref=ts#!/ProGuttenberg/posts/167747013273655"&gt;Gegen die Jagd auf Karl-Theodor zu Guttenberg&lt;/a&gt;. Nun übertreiben wir mal nicht. Wer einen Eid schwört, dass er etwas selbst verfasst hat und es dann nicht mal zugibt, der muss damit leben, dass das ein gefundenes Fressen für die Presse ist. Ein Freiherr hätte das wahrlich nicht nötig gehabt(3).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im übrigen kann Herr Freiherr zu Guttenberg froh sein, nicht an einer der beiden Bundeswehruniversitäten promoviert zu haben. Dort gelten Plagiate als dienstrechtliches Vergehen und können mit Degradierung bestraft werden.(4) Dann könnte Herr Freiherr zu Guttenberg ja wieder als Lokalpolitiker durch die Lande tingeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Uni Bayreuth muss sich in der ganzen Affäre natürlich auch die Frage gefallen lassen, wie eine „Summa cum laude“ Arbeit, die meines Wissens nach sehr selten ausgesprochen wird, schon im Vorwort abgeschrieben sein kann. Diese Arbeit müsste ja in besonderem Maße eigene Forschungen, Meinungen, Ergebnisse präsentieren und nicht nur eine Zitatesammlung sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wie so oft, komme ich nun zu der Frage, ob Werte wie Anstand und Ehrlichkeit in Deutschland noch etwas zählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ehrliche Grüße&lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(1) Homepage www.heute.de, 23.2.11, gefunden über die Facebook Seite des Nachrichtenmagazins&lt;br /&gt;(2) Stefanie Kühn, 23.2.11&lt;br /&gt;(3) Das ist nicht von mir, habe ich zufällig in einer Talkshow gehört, der Sprecher des Satzes ist mir entfallen.&lt;br /&gt;(4) Münchener Merkur, 24.2.11, S. 2&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-4454554432288163562?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/4454554432288163562/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/02/fur-die-jagd-auf-karl-theodor-zu.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/4454554432288163562'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/4454554432288163562'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/02/fur-die-jagd-auf-karl-theodor-zu.html' title=''/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-1805657337623331990</id><published>2011-01-13T09:43:00.001+01:00</published><updated>2011-01-13T09:45:56.045+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberatung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Strategie'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Diät'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'></title><content type='html'>&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Was um alles in der Welt haben Diäten mit Geldanlage zu tun? Eine ganze Menge, Sie werden es sehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der von mir geschätzte Dr. Stefan Frädrich schrieb kürzlich auf Facebook, dass er in der Sendung „Menschen bei Maischberger“ zu Gast sein werde und dass es um das Thema Abnehmen geht. Da ich von ihm viel über die „Kunst des gekonnten Fernsehauftritts“ gelernt hatte, dachte ich, ich nehme mir doch eine Lehrstunde. Jetzt interessiert mich das Thema nur bedingt, doch auch ich tue natürlich einiges, um fit und gesund zu sein. So kam es, dass ich pünktlich einschaltete. Es wurde eine vergnügliche Sendung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die zwei anderen Ärzte behackten sich über eine Stunde hinweg, welche der Diät- oder Nicht-Diät-Methoden denn jetzt besser sei (der eine war Contra-Diät, der andere versprach Wirkung im Schlaf). Sie warfen sich ständig Sätze wie „Die Studie XY beweist das“, der andere antwortete „Sie sind wohl nicht auf dem neuesten Stand, die Studie ZA sagt dies“. Fast meinte man, sie springen sich an die Gurgel. &lt;br /&gt;Auch wir in der Finanzwelt schauen auf Daten, Historie – eben auf belastbares Material. Doch wir lernten spätestens seit dem Fall Enron und allerspätestens mit der Finanzkrise und der Lehmann-Pleite, dass Bilanzen, Ratings und gute Worte nicht alles sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann ging es munter weiter. Es wurde dick gegen dünn gespielt, fast so, als setzen Sie einen Börsenfan neben einen Sparbuchliebhaber. Beides in Reinform ist gefährlich, da können sich alle noch so gut fühlen. Ein 100%-Aktienanleger kann bei einem Crash mal eben 50% seines Geldes verlieren. Dann ist's mit dem „gut fühlen“ auch vorbei. Ein Sparbuchliebhaber vernichtet kontinuierlich Geld, weil Inflation und Steuern die Zinsen weit übersteigen. Und was im Falle einer Staatspleite passieren würde... mit gut fühlen wird das auch nichts zu tun haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab noch einen Gast, Marc Bator, der Tagesschau-Sprecher, der im Vorher-Nachher-Vergleich wirklich heute eine gute Figur abgibt. Er sagte Dinge wie „man muss dauerhaft Maß-halten lernen“, „manches geht eben nicht immer (Bier und Chips am Abend)“, „Sport ist wichtig, das hält mich fit“. Er wurde teilweise übel angegangen, so unter dem Motto, so leicht ist das ja alles nicht. Irgendwer sagte immer wieder, dass das ja grundsätzlich nicht geht, mit dem Gewichthalten. Hallo? Da saß einer und der sah pumperlgesund aus, strahlte Ruhe und Fröhlichkeit aus, und andere erzählen, das geht nicht. Ist ziemlich unhöflich gegenüber dem, der es schafft. &lt;br /&gt;Bei der Geldanlage begegnen einem ähnliche Argumente. Es gibt die notorischen „Ich weiß es wäre gut für mich, aber ich kann mich einfach nicht aufraffen“ Sprüche. Ja. Nützt aber nix. Dann bleibt alles, wie es ist. &lt;br /&gt;Diejenigen, die übertragend gesagt, den Batorschen Weg gegangen sind – sie haben sich schlau gemacht, ein &lt;a href="http://www.private-finanzplanung-kuehn.de/buecher-aktuelle-finanzratgebervon-stefanie-kuehn.html"&gt;Buch&lt;/a&gt; gelesen, eine Zeitung abonniert, Beratung gesucht, haben sich neu aufgestellt, das Vermögen geordnet, sich von Altlasten getrennt, neue Investitionen getätigt - die beweisen ja das Gegenteil. Doch was ist mit der Frage nach dem Durchhalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die, die's geschafft haben, können Antwort auf die Frage von Frau Asgodom geben. Sie war die Vertreterin der „DiätgegnerInnen“. Sie sagte, sie hätte mehrmals viel abgenommen und dann immer alles und noch mehr zugenommen. Der typische Jojo-Effekt (so heißt übrigens eine unserer Katzen, Jojo. Der hat die Sendung auch interessiert verfolgt :-)). Ihre Frage, die sie mehrmals stellte, lautete: „Und wie halte ich das?“ Auf Antwortversuche, gerade jenes Herrn Bators und von Stefan Frädrich, hörte der Zuschauer öfters ein „ Das weiß ich ja alles schon und die anderen wissen das auch“. Genau – so ist es bei dem Thema Geld auch. Sie wissen, dass Sie dran bleiben sollten. Einmal im Monat Kontenchecken, einmal jährlich Bilanzziehen, keine Produkte aufschwätzen lassen....&lt;br /&gt;Und dann gibt es die, die es schaffen (die Bators) – sie haben Disziplin und sie haben sogar Spaß. Weil sie's im Griff haben. Ab und an machen sie etwas Verrücktes, daran wachsen sie, aber sie sind auf Linie. Und hey, plötzlich ist das mit dem Halten gar nicht mehr so schwer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne – ob leicht oder schwer, viel Erfolg beim Anfangen, Durchhalten und Erfolge feiern.&lt;br /&gt;Ihre &lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-1805657337623331990?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/1805657337623331990/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/01/was-um-alles-in-der-welt-haben-diaten.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/1805657337623331990'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/1805657337623331990'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2011/01/was-um-alles-in-der-welt-haben-diaten.html' title=''/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-4942485416845785277</id><published>2010-12-13T17:24:00.000+01:00</published><updated>2010-12-13T17:26:01.585+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschenk'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Silbergedenkmünze'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberatung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Krise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Silber'/><title type='text'>Silbergedenkmünzen zur Krisensicherung und als Geschenkidee</title><content type='html'>So kurz vor Weihnachten ist so mancher noch auf der Jagd nach einem originellen Geschenk :-) Es glänzt und glitzert – die Silber-Euro-Gedenkmünze. Doch diese Münzen können auch zur Krisensicherung durchaus interessant sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Fakten:&lt;br /&gt;Seit 2002 werden diese von fünf Prägestätten in staatlich limitierter Auflage hergestellt. Es gibt Münzen in Stempelglanz- und Spiegelglanzausführung. Die normale Stempelglanzprägung ist zum Nominalwert erhältlich, die Spiegelglanzausführung wird in geringerer Stückzahl hergestellt, kostet mehr als der Nominalwert und richtet sich an Sammler.&lt;br /&gt;Mit Ausnahme der 2-Euro-Gedenkmünzen sind Euro-Gedenkmünzen nicht im gesamten Währungsgebiet, sondern nur im Land der Ausgabe ein gültiges Zahlungsmittel. Sie können also beispielsweise in Deutschland ausgegebene 10-Euro-Münzen in jeder Bank in einen 10-Euro-Schein umtauschen. Die bis 2010 geprägten, 18 Gramm schweren 10-Euro-Gedenkmünzen haben ein Silberfeingewicht (Sterlingsilber, 925-er Legierung) von 16,65 Gramm. Damit angesichts des gestiegenen Silberpreises nicht der Silberwert den Nennwert übersteigt, werden die neuen 10-Euro-Gedenkmünzen ab 2011 nur noch 16 Gramm schwer sein und nur noch 10 Gramm Feingewicht aufweisen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der Gefahren von Euroschwäche und Inflation könnte man auf folgende Idee kommen:&lt;br /&gt;Mit dem Kauf einer Gedenkmünze (in Stempelglanz) tauscht man Papiergeld 1:1 in Hartgeld. Man behält ein Zahlungsmittel und erhält „obendrauf“ noch den Silberwert der Münze. Allein dieser Wert ist erheblich höher als das wertlose Papier des Geldscheines. Bleibt der Euro stabil kann man – zumindest nach derzeitiger Rechtslage – jederzeit seine Münze zum Nominalwert wieder in Papiergeld zurücktauschen, wenn man dies will. Schlechtestenfalls hingegen kann man - zumindest solange Silber als wertvolles Metall anerkannt ist – den Silberanteil aus den Münzen als „Krisenwährung“ einsetzen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als „Bargeldreserve mit Krisensicherungsanteil“ sind daher Silber-Gedenkmünzen durchaus eine Überlegung wert. Je mehr Leute auf diese Idee kommen, um so schwieriger sind die Münzen erhältlich. Bei vielen Banken und Sparkassen erhält man sie derzeit aber noch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ob das Christkind für unsere Kinder auch eine solche Münzen dabei haben wird? Am 24.12. wissen wir mehr ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohe Weihnachten und geruhsame Tage&lt;br /&gt;Ihre &lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-4942485416845785277?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/4942485416845785277/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/12/silbergedenkmunzen-zur-krisensicherung.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/4942485416845785277'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/4942485416845785277'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/12/silbergedenkmunzen-zur-krisensicherung.html' title='Silbergedenkmünzen zur Krisensicherung und als Geschenkidee'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-2241135630528557838</id><published>2010-11-24T17:32:00.001+01:00</published><updated>2010-11-24T17:34:47.832+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Versicherungen'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberatung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Banken'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Respekt bekommt man oder man bekommt ihn nicht</title><content type='html'>Unsere liebe Haushaltshilfe und unsere Tochter können im Gleichklang wunderbar „Reeeschpekt!“ sagen, wenn etwas hervorragend ist. In den letzten Wochen sind einige Dinge um mich herum und in der Welt passiert, die zu Respekt oder Non-Respekt bei mir geführt haben. Die Dinge passen auf den ersten Blick nicht zusammen, auf den zweiten jedoch schon. Es geht immer um Eigenverantwortung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1)Im Oktober hat &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;David Cameron&lt;/span&gt;, der britische Premier sein Land in einer Rede auf harte Zeiten eingestimmt. Er sagte sinngemäß nicht nur, dass in zehn Jahren nicht nur das Defizit abgetragen und die Wirtschaft am Laufen sein soll, sondern auch, dass die Regierung gesellschaftlich aufregendes erreicht haben soll. Was für eine Vision – Respekt.&lt;br /&gt;2)Kürzlich las ich irgendwo (ich glaube in der Wirtschaftswoche), dass es in den &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;nordeuropäischen Ländern&lt;/span&gt; für die Menschen schlimm ist, wenn Sie auf Leistungen vom Staat angewiesen sind. Diese Einstellung sei dort weit verbreitet. Das ist sie bei uns nicht – Respekt für die Nordlichter. &lt;br /&gt;3)Plötzlich stellte man im November fest, dass die &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Commerzbank&lt;/span&gt; gar keine Zinsen für ihre Staatsdarlehen zahlen muss, wenn kein Handelsbilanz-Gewinn ausgewiesen wird. Überall auf der Welt haben die Staaten Zinsen erhalten und so auch einen Anreiz geschaffen, Schulden abzubauen bzw. das Risiko wurde fair vergütet. Ich werde meiner Bank  vorschlagen, dass ich jetzt auch keine Zinsen mehr für unser Haus zahle, wenn ich keinen Gewinn ausweise. Respekt auf der Nulllinie.&lt;br /&gt;4)&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Versicherunge&lt;/span&gt;n bieten unsinnige Vertragsgestaltungen an (siehe auch Dezember Finanzcoach, Versand Anfang Dezember), &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Banken&lt;/span&gt; versorgen noch immer Menschen mit zweifelhaften offenen Immobilienfonds und &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Strukturvertriebe&lt;/span&gt; proben neue Methoden, um an Kunden zu gelangen – so stehen beispielsweise überraschend Turnlehrer nach vorherigem Anruf auf der Matte. Hier braucht es Eigenverantwortung zu einem Leben ohne Bankberater (Link zur Buchseite). Respekt vor meinen Mandanten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne eine respektvolle Weihnachtszeit&lt;br /&gt;Ihre Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-2241135630528557838?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/2241135630528557838/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/11/respekt-bekommt-man-oder-man-bekommt.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/2241135630528557838'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/2241135630528557838'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/11/respekt-bekommt-man-oder-man-bekommt.html' title='Respekt bekommt man oder man bekommt ihn nicht'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-5363211132508724628</id><published>2010-09-16T10:58:00.001+02:00</published><updated>2010-09-16T10:59:47.624+02:00</updated><title type='text'>Kühne Honorarberatung: Die Sache mit den Dispozinsen</title><content type='html'>Juchhuh, die Finanzwelt hat ein neues Thema: Dispozinsen, aufgeworfen von Finanztest, aufgegriffen von Frau Aigner und aufgeschrieben auch von der Bild. Das bringt Stimmung. &lt;br /&gt;Der Vorwurf: Die Banken nehmen zu hohe Dispozinsen und passen sie nicht an Zinsveränderungen an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was denkt die &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;kühne Honorarberatung&lt;/span&gt; darüber?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel von Ihnen kennen ja die 13 kühnen Regeln. Wenn nicht, können Sie sich &lt;a href="http://www.private-finanzplanung-kuehn.de/"&gt;hier&lt;/a&gt; herunterladen.&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Regel Nummer elf&lt;/span&gt;: „Machen Sie niemals Konsumschulden!“ Das sagt ja eigentlich schon alles. Machen Sie keine Konsumschulden, was ja auch impliziert, dass man sein Konto nicht überziehen soll, dann müssen Sie sich auch nicht aufregen, dass die Dispozinsen zu hoch sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie mit Ihrem Konto ins Minus rutschen, dann stimmt etwas mit Ihrer Notfallreserve nicht. Sie haben in diesem Fall einfach kein ausreichendes Polster oder Ihr Cash-Management hat versagt.  Das ist aber nicht die Schuld der Banken. Der hohe Zins ist doch im Gegenteil sogar positiv zu sehen, wird er doch den einen oder anderen ermahnen, künftig sorgsamer mit seinem Geld zu arbeiten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und mal am Rande: Wo kämen wir denn hin, wenn jetzt das Verbraucherschutzministerium bei jedem Produkt hinterfragt, welche Marge für den Verkäufer bleibt. Wird es demnächst dann heißen: Der Porsche muss 2.000 Euro billiger sein, denn Porsche konnte seine Einkaufskosten senken? Oder etwa: Porsche kann ich billiger finanzieren, dass müssen sie weitergeben? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin ja oft mit Finanztest einer Meinung, aber hier ausdrücklich nicht. Ja, Sie lesen richtig, ich spreche heute pro Bank. Das ist eben Honorarberatung – immer unabhängig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Herbstliche Grüße&lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-5363211132508724628?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/5363211132508724628/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/09/kuhne-honorarberatung-die-sache-mit-den.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/5363211132508724628'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/5363211132508724628'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/09/kuhne-honorarberatung-die-sache-mit-den.html' title='Kühne Honorarberatung: Die Sache mit den Dispozinsen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-3999697996030199705</id><published>2010-07-06T14:53:00.002+02:00</published><updated>2010-07-06T14:54:01.349+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Staatsschulden'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberatung'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='BP'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bundespräsident'/><title type='text'>Aus dem Leben eines Kühns – heute: Staatsfonds, Provisionen und Bundespräsidenten</title><content type='html'>Die letzten Wochen waren turbulent. Die Börsen wissen nicht, wohin sie gehen sollen. Erst stehen alle Indikatoren auf Sommerrally, aber die Börsianer machen einfach nicht mit. Auch die Mandanten erzählen mir über alle Branchen, wie hervorragend die Geschäfte laufen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was läuft also hier falsch? Was wir merken, ist eine sehr große Verunsicherung der Menschen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie es mit Euro, Staatsverschuldung und Co. weitergeht. Unser Seminar zum Thema Inflation war viermal binnen eines Monats voll. Mitte März, als wir es zum ersten Mal angesetzt hatten, hat es kaum jemanden interessiert. Offenbar passiert hier etwas in den Köpfen der Menschen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch wir machen uns Gedanken um die Staatsschulden. Norwegen besitzt ja beispielsweise den zweitgrößten Staatsfonds der Welt. Deutschland besitzt keinen. Ich finde Staatsfonds gut. Bedeuten sie doch, dass ein Land klug wirtschaftet, Pensionen und Renten kommender Jahre nicht von der jungen Generation alleine getragen werden müssen und für Notzeiten Rücklagen da sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum besitzen wir also keinen? Vielleicht weil - laut einem Artikel  in der Financial Times Deutschland - scheidende Bundespräsidenten lebenslang ! 199.000 Euro pro Jahr an Sold bekommen, zusätzlich einen Mitarbeiter, Büro etc..? Unglaublich oder? Meinen Kindern werde ich raten, Bundespräsident zu werden. Da gibt es auch teure Sommerfeste mit leckeren BP-finanzierten Häppchen und die Kinder lieben Buffets. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Deutschland könnte auch einen Staatsfonds besitzen. Würden die Deutschen all die unsinnigen Verträge und Produkte nicht mehr abschließen, die ihnen so im Laufe ihres Lebens angedreht würden und die darin enthaltenen Provisionen in einen Staatsfonds als Zwangsabgabe pro Bürger fließen, wir hätten weniger Probleme. Nehmen wir an, jeder Mensch zahlt im Leben 4.000 Euro überflüssige Provisionen. Die sind schnell erreicht. Eine Lebensversicherung mit 100 Euro Monatsbeitrag über 30 Jahre bringt gut 1.500 Euro. Statistisch besitzt meines Wissens jeder Mensch 2 Lebensversicherungen. Ein Fondskauf über die Börse über die Börse statt über die Fondsgesellschaft spart bei 10.000 Euro rund 500 Euro Ausgabeaufschlag. Die meisten Menschen bekommen ihr Depot regelmäßig „gedreht“, d.h., sie bekommen erzählt, das Produkt X jetzt besser ist als Fonds Y.  Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen, ich erlebe es jeden Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zurück zum Staatsfonds: Wenn also 80 Millionen Menschen 4.000 Euro abgeben müssten, wären das 320 Mrd. Euro. Bei 3% unterstellter Rendite stünden jährlich 9.6 Mrd. Euro zur Verfügung. Man könnte mit der Rendite des Staatsfonds beispielsweise die Rentenkassen entlasten. Davon hätte dann jeder rentenversicherungspflichtige Arbeitnehmer sofort etwas.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht müssen wir uns alle auch klarer positionieren. Wie beim Nichtraucherschutz. Vielleicht würde es etwas nützen, wenn Sie alle mehr Eigenverantwortung für Ihr Geld übernehmen und Nein zur Provisionsgier sagen würden. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne wünsche ich Ihnen Motivation mit den Füßen abzustimmen, per Wahlkreuz geht es leider ja nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonnige Tage&lt;br /&gt;Stefanie Kühn&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-3999697996030199705?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/3999697996030199705/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/07/aus-dem-leben-eines-kuhns-heute.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/3999697996030199705'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/3999697996030199705'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/07/aus-dem-leben-eines-kuhns-heute.html' title='Aus dem Leben eines Kühns – heute: Staatsfonds, Provisionen und Bundespräsidenten'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-1331999233219945401</id><published>2010-06-14T08:26:00.000+02:00</published><updated>2010-06-14T08:28:02.507+02:00</updated><title type='text'>Kühn'sche Märchenstunde. Heute: Fondskauf über die Börse</title><content type='html'>Es war einmal ein Ehepaar, das kaufte bei seiner Hausbank einen Fonds. Sie erhielten eine Auftragsbestätigung, in der war vermerkt „Die Order wurde außerbörslich erteilt“.  Das fanden sie zunächst ganz okay, aber auf der Abrechnung sahen sie, dass diese Order sie &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;5.500 Euro&lt;/span&gt; gekostet hatte. Genau soviel betrug nämlich der Ausgabeaufschlag bei einer Anlagesumme von 100.000 Euro. Ihren Nachbarn war es ähnlich ergangen, auch sie zahlten 5,5% für ihre 10.000 Euro, das waren 550 Euro.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da erschien plötzlich eine gute Fee und sagte: Ihr könnt viele Fonds inzwischen auch wie eine Aktie über die Börse kaufen. Dazu leitet Eure Bank die Order an die Börse weiter. Das kostet deutlich weniger. Die Spesen liegen bei Direktbanken bei 40-70 Euro maximal. Bei 10.000 Euro sind das ungefähr 500 gesparte Euros. Bei 100.000 Euro Anlagesumme ca. 5.450 Euro. Dafür lohnt es, zu lernen, wie man einen Fonds über die Börse kauft oder?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ausgabeaufschlagszahler erwiderten der Fee, dass es doch so viele neue Regelungen zu Gunsten der Anleger gäbe, warum würden die denn nicht bei ihnen greifen? Die Fee erklärte es ihnen: „Ja, das stimmt, die Banken sind nach der MIFID-Verordnung inzwischen verpflichtet, die Order nach den Aspekten Preis, Kosten, Schnelligkeit, Wahrscheinlichkeit der Ausführung etc. für den Kunden möglichst optimal zu gestalten. Die Banker nennen das wichtig „best execution“ - aber, meine Lieben, das gilt nicht für Euch Fondskäufer.“ &lt;br /&gt;Und weiter erzählte  die Fee: „ Auf der Seite einer Bank fand ich eine Ausführung, was für diese Bank die „Best Execution“ Regelung bedeutet. Das ist ja sehr lobenswert. Es wurde erläutert, wie beim Aktienkauf die Bedingungen der Mifid erfüllt wurden. Soweit so gut. Dann folgte der entscheidende Satz „Hinweis: Wählen Sie für Fonds den Börsenplatz „außerbörslich“. Bitte beachten Sie, dass bei einer Order über die Börse eine andere Gebührenordnung zugrunde gelegt wird.“&lt;br /&gt;Da durfte die böse Fee sprechen und die hat den Bankberatern gesagt:&lt;br /&gt;„Lieber Angestellter unserer Bank, nimm Deinen Kunden den vollen Ausgabeaufschlag ab. Du musst ihm nicht sagen, dass es auch günstiger ginge. Ist okay für uns. Unsere Gebührenordnung für Käufe über die Börse bringt uns nur ca. ein Fünftel des Ausgabeaufschlages. Die meisten wissen es doch gar nicht, dass es auch günstiger geht. Und wir müssen auch irgendwie unsere schmucken Gebäude bezahlen. Und Du willst doch auch weiterhin gerne einen Bonus. Montag ist die nächste Teambesprechung, wäre ja ärgerlich, wenn Du den wenigsten Umsatz gebracht hättest.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Ehepaar und die Nachbarn wurden sehr nachdenklich. Keiner hatte das Gefühl, dass er eine Beratungsleistung als Gegenleistung für die Kosten erhalten hatte. Da ärgerten sie sich sehr und lernten, selbst Fonds einzukaufen. Sie lernten, das Geldanlage eine sehr persönliche Sache ist. Sie merkten, dass das gar kein Hexenwerk ist. Plötzlich machte Geld ihnen Spaß. Und dann sparten Sie 500 oder 5.000 Euro mal eben so ein und wurden nie mehr in ihrer Bankfiliale gesehen. &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kaufen sie noch heute ihre Fonds selbst ein.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-1331999233219945401?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/1331999233219945401/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/06/kuhnsche-marchenstunde-heute-fondskauf.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/1331999233219945401'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/1331999233219945401'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/06/kuhnsche-marchenstunde-heute-fondskauf.html' title='Kühn&apos;sche Märchenstunde. Heute: Fondskauf über die Börse'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-9209074077716490019</id><published>2010-05-31T21:04:00.002+02:00</published><updated>2010-05-31T21:06:28.439+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Resilienz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Köhler'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Honorarberatung'/><title type='text'>Etwas mehr Resilienz bitte, meine Damen und Herren</title><content type='html'>&lt;meta equiv="CONTENT-TYPE" content="text/html; charset=utf-8"&gt;&lt;title&gt;&lt;/title&gt;&lt;meta name="GENERATOR" content="OpenOffice.org 3.1  (Win32)"&gt;&lt;style type="text/css"&gt; 	&lt;!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 	--&gt;&lt;/style&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Ich gebe zu, als die Erzieherin unserer jüngsten Tochter vor 2 Jahren uns in dem ersten Elterngespräch erklärte, dass sie Wert auf Resilienz legt, habe ich das Wort nicht gekannt.&lt;/span&gt;&lt;b&gt; &lt;/b&gt;&lt;span style="font-weight: normal;"&gt;Falls es Ihnen geht, wie mir damals, hier die Erklärung nach Wikipedia:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;„&lt;b&gt;Resilienz (von lateinisch &lt;i&gt;resilire&lt;/i&gt; = „zurückspringen, abprallen“, deutsch etwa &lt;i&gt;Widerstandsfähigkeit&lt;/i&gt;) beschreibt die Toleranz eines Systems gegenüber Störungen.“&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich habe dieses Wort schätzen gelernt. Unsere Tochter hat durch die Erziehung im Kindergarten tatsächlich ein für ihr Alter hohes Maß an Resilienz erworben. Sie behauptet sich gegenüber ihren Brüdern, zeigt eine Menge Durchhaltevermögen und reagiert in stressigen Situation recht gelassen. Nicht immer, aber immer öfter.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Mein früherer „Zimmergenosse“ aus DG-Bank-Zeiten erzählte mir kürzlich, er sei auf einem Führungskräfteseminar mit eben diesem Thema gewesen. Sieh an. So was lernen arme fremdbetreute Kindergartenkinder heute schon mit 4. Wir mussten natürlich schmunzeln.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Doch nun zum Ernst der Lage. Uns beschäftigen derzeit mehrere Themen, die sich alle auf „Widerstandsfähigkeit ja oder nein“ reduzieren lassen:&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Ganz aktuell&lt;/b&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Von Herrn Köhler hätte ich mehr Resilienz erwartet. Ein Amtsinhaber kann doch nicht so einfach gehen. Er ist gewählt. Das Volk bzw. die Volksvertreter haben Erwartungen in die Amtszeit gesteckt. Gewählte haben eine Verantwortung. Oder nicht? In solchen Positionen muss man doch darauf gefasst sein, dass einem Worte im Mund umgedreht werden.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Ganz dringend&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;BP: Hier bedarf es aus meiner Sicht keiner Resilienz. Ich möchte hier keine Toleranz gegenüber Störungen. Ich vermisse die Umweltschützer, die sich vor den BP Tankstellen auf den Boden werfen und die Einfahrt versperren. Ich bin bekanntermaßen niemand, der jemals an einer Demo teilgenommen hat und der diese auch oft furchtbar findet. Ich für meinen Teil tanke aber nicht mehr bei BP. Wissentlich wurde offenbar in Kauf genommen, dass veraltete Technik zu Störfällen führen könnte. Hallo? Die Folgen können Tschernobyl gleichen, nicht mit einem Knall aber schleichend.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Ganz umfassend&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Staatsschulden, Euro und PIGS: Widerstandsfähigkeit werden wir in Europa brauchen. Bislang erscheint mir unsere Toleranz des Systems Europa gegenüber Störungen noch zu wenig ausgereift. Die Mehrheit der Bundesbürger hat lt. Umfragen mit Steuererhöhungen kein Problem. Wir haben aber Parteien, die sich vehement dagegen stellen. Ja, ich möchte auch nicht für alle anderen zahlen. Aber auch unser Land hat es seit dem 2. Weltkrieg nur in drei Jahren geschafft, einen Überschuss zu erzielen. Da stimmt doch etwas nicht. Ich predige meinen Mandanten, dass Sie kein Geld ausgeben können, was sie nicht verdient haben und der Staat lebt ständig über seine Verhältnisse. Doch woher nehmen, wenn nicht stehlen? An die Rentner könne man nicht ran, an die Bildungskosten nicht, an Subventionen keiner Art, an die arbeitende Bevölkerung nicht, an Arbeitslose auch nicht. Damit bleibt keiner. Ich las kürzlich im Buch von Prof. Sinn „Kasino-Kapitalismus“, das mehr als 40% aller Deutschen den Hauptteil ihres Einkommens aus Transferzahlungen vom Staat beziehen. Ist das denn nicht traurig?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;b&gt;Resilienz sollte Pflichtfach ab dem Kindergarten werden.&lt;/b&gt; Dann hätte ich mehr Hoffnung für die Generation unserer Kinder. Vielleicht gäbe es dann mehr Menschen, die stolz sind, ein Amt innezuhaben, auch wenn's mal schwierig wird. Die Menschen würden in Unternehmen, Kirche, Familie und Politik Mängel schonungslos offen legen. Vielleicht gingen Unternehmen, die Schäden anrichten und es hätten verhindern können, dann auch einfach pleite. Möglicherweise würde es weniger Schmarotzertum geben und mehr Menschen würden sich freuen, dass sie sich dieses oder jenes für gute Arbeit leisten könnten.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Ich wünsche Ihnen, dass Sie Resilienz genauso schätzen lernen, wie ich.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Herzlichst, Ihre&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Stefanie Kühn&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-9209074077716490019?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/9209074077716490019/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/05/etwas-mehr-resilienz-bitte-meine-damen.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/9209074077716490019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/9209074077716490019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/05/etwas-mehr-resilienz-bitte-meine-damen.html' title='Etwas mehr Resilienz bitte, meine Damen und Herren'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-3985781836416224907</id><published>2010-04-13T15:25:00.001+02:00</published><updated>2010-04-13T15:26:55.966+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Radfahren'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geldanlage'/><title type='text'>Radfahren ist wie Geld anlegen</title><content type='html'>&lt;span style=";font-family:Arial;font-size:130%;"  &gt;&lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Eine  abwegige These finden Sie? Dann passen Sie  mal auf: Meine  vier-dreiviertel Jahre alte Tochter hat vor kurzem Radfahren  gelernt.  Im Herbst konnte sie bereits geradeaus alleine fahren, aber mit dem   Beginn des Frühlings auch bei uns in Oberbayern ist sie vom Laufrad auch  für  Kurven und Berge aufs Rad umgestiegen.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Am ersten Tag fuhren wir meine  Jogging-Runde. Eine  einfache kleine Runde mit einem Anstieg und einer  Abfahrt. Viel Aufregung und  Geschrei, wenig Joggen. So ist es auch,  wenn Menschen zum ersten Mal die  Geldanlage in die eigene Hand nehmen.  Log-In-Daten, Fondseinkauf, Sparplan  einrichten, Steuern – da ist  wirklich viel Aufregung.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Wir sind  jeden Tag zum Kindergarten gefahren und  schon nach einer Woche war von  Aufregung keine Spur mehr. Bergab beruhigt sich  Silvi selbst und  murmelt „mit Gefühl bremsen“ oder „bisserl langsam, langsam“ -  von wem  sie das wohl hat. So ist es auch mit der Auswahl der Anlagen. Starten   Sie nicht zu schnell und hektisch. Machen Sie nur das, was Sie  verstehen. Und  manchmal muss man auf sein Bauchgefühl hören, wenn es  sagt „bitte Aktienanlagen  verkaufen“.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Seit Ostern schafft Silvi auch die große  Walking-Runde. Da geht  es dann über Stock und Stein, 50 Minuten. Heute war ein  Hügel dabei,  der erst gar nicht so groß aussah, dann aber doch einen Aufschrei   verursachte. Doch ich war viel zu weit hinten :-), um sie zu retten und  siehe  da, nix passiert. An der Börse ist es manchmal auch so – viel  Aufregung, doch  wenn man ein paar Tage abwartet, ist alles halb so  schlimm. Einiges an  Schwankungen muss man eben auch durchstehen können,  wenn man mitmischen  will.&lt;/p&gt;  &lt;p style="margin-bottom: 0cm;"&gt;Im  Großen und Ganzen radelt Silvi jetzt ruhig  durch die Welt. An  Kreuzungen wartet sie auf mich, den Bürgersteig nimmt sie  schön quer in  Angriff, um ihn zu erklimmen und sie bleibt im Training durch   ständiges unterwegs-sein. Das wünsche ich Ihnen für Ihre Geldanlagen –   Gelassenheit, Mut bei kleinen und großen Hürden und Dranbleiben an der   Finanzwelt. Ohne das geht es heute nicht, sonst radelt Ihnen die Welt  davon.&lt;/p&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-3985781836416224907?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/3985781836416224907/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/04/radfahren-ist-wie-geld-anlegen_13.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/3985781836416224907'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/3985781836416224907'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/04/radfahren-ist-wie-geld-anlegen_13.html' title='Radfahren ist wie Geld anlegen'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-2618399870666453238.post-6334663264442029242</id><published>2010-04-13T15:15:00.004+02:00</published><updated>2010-04-13T15:29:31.014+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Regel 1'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='13 kühne Regeln'/><title type='text'>13 kühne Regeln -  Regel Nr. 1</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;span style="font-family:arial;"&gt;Wir haben aus meinem Buch „Gelassen in die Zukunft“ vor kurzem die „13  kühnen Regeln für Ihre persönliche finanzielle Unabhängigkeit“  extrahiert. Warum? Weil wir glauben, dass Menschen immer mal wieder  etwas „Mut machendes“ brauchen und etwas, dass den Blick auf das große  Ganze lenkt. &lt;/span&gt;  &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Zum „großen Ganzen“:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt; &lt;span style="font-family:arial;"&gt; Ich erlebe oft, dass Menschen in Ihren Fragen, Problemen und Zielen rund  um das Thema Geld feststecken und den Blick für das Wesentliche  verlieren.&lt;/span&gt;  &lt;/span&gt;  &lt;div style="font-family: arial;"&gt;&lt;li&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wo es erst noch um die Altersvorsorge ging, geht es plötzlich um  kurzfristige Renditemaximierung. Gier frisst Hrin sagen wir dazu. Die  gut gelaufenen Börsen im letzten Jahr verstellen den Blick auf die  durchschnittlich zu erwartende Rendite. Langfristig können 7-9 Prozent  erzielt werden, Anleger schauen aber gerade auf ein Jahr mit 15-60  Prozent zurück (je nach Anlageschwerpunkt).&lt;/span&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Wo es eigentlich um die Notfallreserve gehen sollte, geht es  plötzlich um Konsumausweitung. Da wird angespart, um sofort – ohne  Notfall – wieder auszugeben.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo eigentlich ein vernünftiges Versicherungskonzept umgesetzt werden  sollte, wird doch über die Kosten gejammert und in der Folge werden  Leistungen abgespeckt.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zum „Mut machen“:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Beachten Sie die 13 Regeln und Sie haben die wesentlichen  Rahmenbedingungen im Griff.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Regel Nummer 1:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Streben Sie nicht nach Reichtum, sondern nach Ihrer persönlichen  finanziellen Unabhängigkeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht nicht um die Nullen auf Ihrem Konto, sondern um dass, was Sie  persönlich brauchen. Manche sagen mir, dass sie mit sehr wenig Geld  klarkommen, aber dieses in jedem Fall gesichert wissen möchten. Andere  haben hohe ethische Ansprüche an ihre Geldanlage und ihren Lebenswandel  und möchten genügend Geld dafür haben. Nicht mehr, aber auch nicht  weniger.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;Es ist Ihr Leben, viel Spaß dabei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 13 kühnen Regeln für Ihre persönliche finanzielle Unabhängigkeit  können Sie hier herunterladen, falten und als Mutmacher verwenden:&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.private-finanzplanung-kuehn.de/" target="_blank" rel="nofollow" onmousedown="'UntrustedLink.bootstrap($(this),"&gt;&lt;span&gt;http://www.private-finanzp&lt;/span&gt;&lt;wbr&gt;&lt;span class="word_break"&gt;&lt;/span&gt;lanung-kuehn.de/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/user/StefanieKuehn#p/a/u/0/KBSS41_9yDQ"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a href="http://www.youtube.com/user/StefanieKuehn#p/a/u/0/KBSS41_9yDQ"&gt;Schauen Sie doch auch mal hier: &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/2618399870666453238-6334663264442029242?l=kuehn-sein.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/feeds/6334663264442029242/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/04/13-kuhne-regeln-regel-nr-1.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6334663264442029242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/2618399870666453238/posts/default/6334663264442029242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kuehn-sein.blogspot.com/2010/04/13-kuhne-regeln-regel-nr-1.html' title='13 kühne Regeln -  Regel Nr. 1'/><author><name>Stefanie Kühn</name><uri>http://www.blogger.com/profile/13057222308714086396</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry></feed>
